Geht´s euch auch so, dass die digitale Foto Sammlung in eurem Smartphone extreme Ausmaße angenommen hat? Da scrollt ihr in einer ruhigen Minute mal durch die ganzen Aufnahmen und findet Fotos, von denen ihr nicht mal mehr wusstet, dass ihr sie überhaupt geknipst habt. Bei manchen ist das vielleicht ganz gut 😉 , dass andere in unserer Bilderflut untergehen aber oft richtig schade. Wir haben aus Interesse extra nachgesehen, Julia hat 3.855 Fotos in ihren Aufnahmen gespeichert, Jan sogar 14.279. Ääääh..


– Das digitale Foto läuft dem analogen den Rang ab –

Irgendwie wurden Fotos durch den Smartphone-Boom zum Massenerzeugnis, man zückt ständig das Handy und schießt wild drauf los. So einfach. So schnell. Zudem ja auch verblüffend gut. Ist gleichzeitig Fluch und Segen, wir wollen den Moment festhalten und verpassen ihn dabei. Viele geben sich bei der Komposition eines Bildes nur noch wenig Mühe, weil man ja später „einfach alles löschen kann“. Statt eine Situation wahrzunehmen und dann, nach guter Überlegung, sein Bild zu machen, wird mit immer höher werdenden Serienbildgeschwindigkeiten ziellos einfach drauf gehalten.

Auf Instagram werden täglich 95 Millionen Fotos hochgeladen.

Die meisten Fotos fristen ihr Dasein wohl dennoch im Speicher unserer Smartphones und schaffen es gar nicht erst in unseren Feed. 🙂 Eigentlich schade, dass so viele Erinnerungen nur noch digital existieren, oder? Sogar das gute alte Fotoalbum wird durch das Fotobuch ersetzt und ein entwickeltes Foto haben wir beide zugegebener Maßen fast nur noch dann in der Hand, wenn wir den Schuhkarton mit unseren eigenen Kinderfotos durchforsten (wenn´s bei uns so weitergeht, dann überreichen wir Niki zum 18. keinen Schuhkarton mit den schönsten Erinnerungsfotos, sondern 15 Festplatten à 8 Terabyte, bis oben hin voll mit Handyfotos und Videos 😉 ). Oder an Weihnachten, als Jans Mama uns eine wunderschöne Fotogalerie mit so richtigen analogen Fotos gebastelt hat.

Da merkten wir: gerade in unserer hochdigitalisierten Welt ist das analoge Foto für unser Auge eine willkommene Abwechslung. Offen gestanden dachten wir dennoch, wir hätten es gar nicht so richtig vermisst. Aber als uns notebooksbilliger.de fragte, ob wir Interesse daran haben, zwei smarte Foto Drucker von HP zu testen, stimmten wir dennoch gerne zu. Fotos sind bei uns im Haus ja schließlich eine ganz große Sache.

Nachdem wir die Drucker nun ein bisschen in Gebrauch haben fällt uns auf: Fotos in die Hand nehmen und anschauen hat was meditatives, ist viel intensiver und nachhaltiger, als Festplatten anstöpseln und sich am Bildschirm durch die Fotodateien wühlen. Das war ja eh bekannt. Nur durch die jüngsten Entwicklungen ein wenig in den Hintergrund gerutscht.

Dann wollen wir sie euch mal vorstellen:


– Testdrucker 1: der HP Sprocket. Sharing is caring. Mobiles Drucken im Taschenformat –

Was er kann

Dieser Miniatur-Fotodrucker ist gerade mal so groß wie ein Smartphone und damit das perfekte Accessoire für alle möglichen Momente, in denen ihr Schnappschüsse aus dem Smartphone gleich als Andenken ‚festhalten‘ – und zeigen, oder vielleicht verschenken wollt. Funktioniert nahezu von überall aus. Also rein in den Rucksack oder die (Hand)tasche und ab in die Wildnis!

Wie er funktioniert 

Ihr braucht kein Kabel, der HP Sprocket stellt die Verbindung zum Smartphone (Android oder iOS) über Bluetooth her. Den Strom liefert der integrierte Akku. Es gibt eine (kostenlose) HP Sprocket App, mit der ihr ganz easy eure Fotos aus den Social Media Accounts drucken und zuvor auch bearbeiten und pimpen könnt.

Einfach nur Spezialfotopapier einlegen und in 40 Sekunden wird euer 5 x 7,6 cm großer Schnappschuss gedruckt (das ist übrigens kleiner, als man urspr. denkt). Die Rückseite kann man sogar abziehen, dann habt ihr einen Sticker 🙂 . Der Hersteller verspricht: die Fotos sind wisch- & reißfest sowie wasserabweisend.

Praxistest und Fazit

Wir finden das Teil total stylish, leicht und unkompliziert zu bedienen. Was ihr nicht erwarten dürft, ist eine extreme Bildtiefe oder Farbgenauigkeit. Darauf kommt es hier aber auch gar nicht an, denn der Sprocket ist ein echt witziges Gadget, das euch Fotos in no-time liefert. Derzeit gibt´s ihn für rund 120 Euro bspw. hier zu kaufen. Das dazugehörige Fotopapier kostet umgerechnet knapp 50 Cent pro Foto, was sicher kein Schnäppchen ist, aber eine feine Sache, wenn ihr wirklich schöne Momente festhalten wollt.


– Testdrucker 2: das Multifunktionsgerät HP DeskJet 3720 –

Was er kann

HP hat mit dem DeskJet 3720 den „kleinsten Multifunktionsdrucker der Welt“ auf den Markt geworfen (der Superlativ kommt nicht von uns 😉 ). Die Idee dahinter: wir brauchen theoretisch nicht mehr Drucker, Scanner und Kopierer, sondern nur noch ihn.

Klappt man den Papiereinzug und das Ausgabefach ein, passt er sogar in ein Bücherregal. Ist also tatsächlich ultra kompakt und das kommt uns total entgegen.

Wie er funktioniert

Anschluss findet der DeskJet 3720 per USB oder WLAN, damit ist er unabhängig. Ein Speicherkartenleser wurde nicht vorgesehen. Das liegt daran, dass er sich besonders an die richtet, die vom Mobilgerät aus drucken und scannen wollen. Eben die jüngste Form der Drucker, voll ausgelegt auf Smartphone oder Tablet.

Wozu wir ihn brauchen

Wir gehören eher zu den Gelegenheitsdruckern, nachdem wir ein Freund des papierlosen Büros sind 🙂 . Haben weder großen Druck-, noch Scan- oder Kopierbedarf. Soweit das eben geht. Dennoch drucken wir mittlerweile nun total gerne tolle Handyfotos von uns aus und pinnen sie an die Wand oder den Kühlschrank. Und gerade wenn Niki älter wird und sich mehr und mehr künstlerisch austobt, werden wir verstärkt auf unseren DeskJet zurückgreifen. Wir hatten ja schonmal drüber gesprochen, wie wichtig es ist, die Kunstwerke seiner Kinder auszustellen 😉 (hier könnt ihr darüber nochmal ein bisschen was lesen).

Praxistest und Fazit

Drucken, Scannen, Kopieren – das alles funktioniert mit dem DeskJet 3720 wunderbar. Auch hier wieder: kein Ergebnis wie im Copyshop nebenan erwarten (Stichwort: Geschwindigkeit). Das braucht´s allerdings für uns zu Hause auch gar nicht. Natürlich kann das kleine Raumwunder weder Zeitungen noch Bücher scannen oder kopieren, denn alle Funktionen laufen über den Einzug, es gibt keine Glasscheibe.  Für uns allerdings keine nennenswerte Einschränkung.

Unser Fazit: ein super all-in-one-Gerät für Zuhause, reduziert auf das Wesentliche! Erledigt alle Aufgaben solide und zuverlässig. Informiert euch bei Druckern aber bitte auch immer darüber, wie ihr bei Folgekosten (Patronen, Papier) am besten sparen könnt. Momentan gibt´s den DeskJet 3720 zu kaufen für knapp 60 Euro bspw. hier!

Entwickelt oder druckt ihr eure Fotos überhaupt noch?

Alles Liebe,

Julia und Jan


*** Dieser Post ist in freundlicher Kooperation mit notebooksbilliger.de entstanden. Auf der Homepage findet ihr auch viele weitere HP Drucker. Meinung und Erfahrungsbericht kommen wie immer ausschließlich von uns.