Als Nordlicht weiß ich, dass Föhr ganz schön weit oben, am Ende der Republik, zu finden ist. Wie man nach Föhr findet, konntet ihr ja bereits in unserem Beitrag Hamburg, Föhr & Kalifornien lesen. Ich weiß auch: Föhr hat so wenig mit Karibik zu tun, wie KJUS mit Orangensaft. Eine gewisse Schnittmenge lässt sich hierbei allerdings nicht grundsätzlich ausschließen. Dennoch lud KJUS mich zum 27 Loch Golf Härtetest nach Föhr ein. Wieso, weshalb, warum das großen Spaß gemacht hat, lest und seht ihr hier.

Lage, Lage, Lage…

– Warum das alles ? –

KJUS lud die zwei European Tour Spieler Max Kieffer und Bernd Ritthammer, sowie den Gewinner einer Facebook Verlosung, Martin Wiethüchter, zum Härtetest nach Föhr ein. Da ich zufällig in der Nähe war, gerne im Morgentau auf weiße Bälle schlage und absoluter Fan der Marke bin, hab ich mich spontan dazu gemogelt. Außerdem kann ich gut lustige Gesichter machen. 😉

Es galt, im Golfclub Föhr 27 Löcher zu spielen. Ein Härtetest für Mensch und Material. Bei rauem Wetter, wie in Norddeutschland üblich. Dachten wir zumindest. Denn statt Starkregen und arktischen Sturmböen gab es eher Frühlingswetter für unsere Golfrunde. So konnten wir die Wettertauglichkeit der Kollektion nur bedingt testen. Glauben wir euch aber auch so.

Ich hatte ja keine Ahnung, dass mich auf Föhr einer der schönsten Plätze Norddeutschlands erwarten würde. Meiner Meinung nach einer der schönsten Plätze in ganz Deutschland. Eine Mischung aus Links und Parkland Kurs. Liebevoll designed, vielseitig und anspruchsvoll fügt er sich in die dramatische Landschaft ein und ist durchaus spielbar für alle Levels. Jetzt hör ich mal mit den halb garen Sprüchen auf und lasse die tollen Bilder auf euch los.

Meine Versuche, die Runde mit Schnick, Schnack, Schnuck zu entscheiden, ließen Martin eher kalt.

Martin und mir ging ganz schön der Stift und wir hatten sichtlich Redebedarf. Vor den Profis will man ja nicht versagen. Aber genau dieser Ehrgeiz ist im Golf deplatziert. Dann geht in der Regel gar nichts. Also ab auf die Range und locker ein paar Bälle schlagen.

– Drive Now –

Wenn die Jungs ihre Abschläge erstmal perfekt auf das Fairway platziert haben, fragt man sich schon, ob es morgens um acht nicht was Besseres zu tun gibt, als sich hier zum Horst zu machen. Mein getoppter erster Drive landete prompt im Bunker hinter dem Damenabschlag. Klassiker.

Egal Jan. Alles nur Kopfsache. Du kannst das! Mach Dich locker!

Dann mit dem Eisen aus dem Bunker ordentlich Meter gemacht. Was für ein Hieb. Schlag Nummer drei meisselte ich schon sehr souverän ins Grün, wo ich noch zum Bogey putten konnte.

Das Gras wird auf Föhr noch täglich von Hand geschnitten.
Ab auf die Runde.

On the beach…
Und raus aus der Grube.
In the air.
Tree-time.
Wedgie-day.
On the green.
In the hole!
Gruß an den Orthopäden… 😉

 

…unendliche Weiten…
Die Wanderung der Golf-Lemminge. Immer noch ein sehr seltenes Naturphänomen auf Föhr.

Max trägt zum Training andere Schuhe, als bei einem Turnier.

Ok, es lief jetzt nicht ausnahmslos super für mich.

– Eine runde Runde Golf –

Auch, wenn ich hin und wieder mal echt nah ran kam an die Jungs, hatten Martin und ich natürlich nicht im Ansatz eine Chance, mit Max und Bernd mit zu halten. Darum ging es bei dieser Runde aber auch gar nicht. Für mich stand ganz klar das Erlebnis im Vordergrund, mit zwei so fantastischen Golfern, die nebenbei auch noch extrem relaxte Typen sind, auf dem Platz zu sein. Hier ein kurzer Film von Mike Meyer.

Wir hatten unfassbar viel Spaß an diesem Tag, der ohne die freundliche Einladung von KJUS nicht zustande gekommen wäre. Mein aufrichtiger Dank an dieser Stelle an Katharina. You are amazing! Und an Mike für die perfekt konservierten, tollen Erinnerungen. Ich freue mich auf weitere ‚Verbrechen‘ mit Euch & auf meine nächste Runde im GC Föhr, der auch die längste Anreise Wert ist !

Euer Jan

 


*** Fotos kommen vom fantastischen Mike Meyer.