Im Rahmen der Kampagne „Meine Familie“ erschien in der Focus-Beilage neben einem Interview mit Til Schweiger, Camilla von Mummy-Mag, Kai Bösel von DADDYlicious und Monica Meier-Ivancan auch ein Interview mit Jan – und Haba war unser Partner für dieses schöne Projekt.

Während der Schwangerschaft hatte ich diese total romantische Traumvorstellung, dass unser Kleiner nur mit ganz hochwertigem, pädagogisch sinnvollem Holzspielzeug hantieren wird. Keine batteriebetriebenen, quietschbunten Plastikstörenfriede, bei denen – so vermuten wir- der Praktikant kurz vor Produktionsbeginn das Lied eingesungen hat. Wie könnte man sonst diese musikalische Schieflage erklären? Niki allerdings liebt seine Stapelringe und ihm ist schnurzpiepe, dass der „Musiker“ nicht mal die C-Dur Tonleiter singen könnte.

Wieso man jetzt doch so Zeugs in Nikis Spielzeugparadies findet? Naja, teilweise sind wir selbst schuld, weil wir gedacht haben, das Kind müsste wenigstens ein klitzekleines bisschen mehr stimuliert werden. Alles fing an mit der scheußlichsten Dschungel-Erlebnisdecke, die wir jemals gesehen haben und die mir völlig das Farbkonzept des Kinderzimmers zerschoss 😉 . Aber angeblich gehörte dieser fast Augenkrebs-verursachende Activity-Jungle zur Standardausrüstung aller Eltern, die gerne mal in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken wollen. Giraffe, Kakadu und Co. tröten nämlich nach dem Motto „let me entertain you“. Hat auch funktioniert. Ein bisschen zumindest. Zu unserer Verteidigung: viel haben wir geschenkt bekommen. Zuletzt ein 3-stöckiges Parkhaus aus Polypropylen (sprich: Plastik) von einem Freund aus Singapur, das erweiterbar ist bis in die gefühlte Unendlichkeit. Obwohl wir glauben, der englischen Sprache mächtig zu sein, kommen wir nicht dahinter, was das lila Fahrzeug eigentlich lärmt, sobald es rasant die Kurven nach unten flitzt. Was haben all diese Spielzeuge gemeinsam? Yesssss, sie nerven. Deswegen lassen wir sie unauffällig verschwinden und schieben Niki Holzbauklötze, Kaufladenobst zum Schneiden und die Motorikschleife zu. Und, oh Wunder: er braucht gar keine Beschallung, um ganz und gar in sein Spiel zu versinken 🙂 .

Ein bisschen zu Unrecht verrufen ist es ja, das Plastikspielzeug (mein Papa ist übrigens so was wie der Kunststoffpapst, kein Witz), dabei ist Plastik nicht gleich Plastik und Holz nicht gleich Holz. Wissen wir spätestens seit Stiftung Warentest, die 2013 aufgedeckt haben, dass das hübsche Holzspielzeug zu oft gefährliche Substanzen wie Lack, Schnüre, Sperrholz und leicht lösbare Kleinteile enthält. Bei Plastik sucht man leider manches mal nicht vergeblich Stoffe wie gefährliche Weichmacher, Hartmacher, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoff und Lösemittel. Zudem wirkt es ja auch gerne recht trashig, aber jetzt zeigt uns Haba: das muss gar nicht so sein. Es geht nämlich darum, dass das Material  zur jeweiligen Funktion des Spielzeugs passen muss.

Als wir uns für das Projekt „Meine Familie“ vorbereiteten, haben wir von Haba ein paar Kugelbahnen von ihrer tollen Serie „Kullerbü“ zugeschickt bekommen. Die bestehen hauptsächlich aus Holz, haben aber auch Kunststoffteile verbaut und zwar dort, wo´s wirklich sinnvoll ist (bei den Verbindungsteilen z.B.). Mit Kullerbü sollten Kinder erst ab 2 Jahren spielen, aber auch das ist unserem kleinen Baumeister ziemlich einerlei.

So eine Holz-Kugelbahn gehört für mich definitiv in die Kategorie „selber gehabt und geliebt“. Kullerbü ist allerdings sozusagen Kugelbahn 2.0, weil alle Kullerbü-Systeme so miteinander verbaut werden können, dass aus einer einfachen Bahn ein Kreativ-Erlebnispark für die Kullerkugeln wird. Bei Nikis augenblicklichen Entwicklungsstufe bedeutet das, dass Papas Kreativität und Fantasie kaum mehr Grenzen gesetzt sind 😉 .

Es gibt Berg- und Tal-, Looping- und Kringel-, Windrad- und Purzelbahnen, Klangbahnen, Brücken, Rallye-Bahnen und und und. Mit einem Klick werden die Systeme kinderleicht aneinander gesetzt.

Zu den Hard Facts: die Kullerbü-Bahnen bestehen aus Buchenholz, Sperrholz & Kunststoff (auch Polypropylen, allerdings ein dickeres Material, als die meisten billigen-Spielzeugsünden aus China) und alle Holzprodukte tragen das PEFC-Siegel (d.h. das Holz kommt aus nachhaltiger Forstwirtschaft und kontrolliertem Anbau, auch wenn nicht immer deutsche Bäume gefällt werden können). Nikolas verfährt immer noch hier und da auf Basis von „hab ich angeleckt, ist meins“, also ist uns wichtig, dass nur lösemittelfreie Lacke und Beizen auf Wasserbasis verwendet werden. Check.

Wie bei all unseren Favoriten für´s Kinderzimmer verschmelzen bei der Kullerbü-Bahn Funktion und Design, denn natürlich steigt unser Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein, aber seien wir ehrlich: das Auge kauft mit. Wenn´s schon eine kunterbunte Spielzeugwelt im Kinderreich sein soll, dann bitte in hübsch.

Unser Fazit: macht nicht nur Niki Spaß, sondern vor allem auch Papa. Den musste ich schon bremsen, dass er uns nicht gleich ein paar weitere Ergänzungssets anschafft. Ich seh sie schon, die zwei, in Nikis neuem Kinderzimmer auf dem Boden liegen und stundenlang „kullern„.

Mission erfüllt, oder 🙂 ?

Liebe Grüße

Julia

*** Haba hat uns die Kugelbahnen freundlicher Weise im Rahmen des Projekts „Meine Familie“ zugeschickt. Meinung und Erfahrungsbericht kommen von uns. Auf der Homepage von Haba (hier klicken) könnt ihr euch über Produkte und das Unternehmen erkundigen.