Eigentlich ist das mit einem Terrarium ja so: man setzt Pflanzen rein, um für Frösche, Kröten, Spinnen, Schlangen, Insekten oder whatever einen Lebensraum zu schaffen, der im besten Fall dem möglichst nah kommt, was diese Tiere als natürlich empfinden.

Ich hoffe ich trete jetzt niemandem zu nah, aber offen gestanden habe ich es mit Reptilien & Co. einfach überhaupt nicht. Deswegen ist es für mich umso schöner, dass ein Terrarium auch ohne sie geht 😉

Weil ich beim Wort Terrarium aber unwillkürlich an solche Tierchen denke, benenne ich mein Projekt jetzt um und zwar in „Garten im Glas“. Respektive indoor-gardening.

Das ist eine so phantastische Sache, weil es a) eine einzigartige Möglichkeit ist, sich in unseren eigenen vier Wänden direkt mit der Natur zu verbinden (klingt schön esoterisch, gell?), b) wie eine Biosphäre funktioniert (deswegen wachsen darin auch Pflanzen, die es sonst bei uns gar nicht so leicht haben) und c) hab ich das nun immer wieder in diversen Interior-Magazinen gesehen und fand diese Mini-Gärten im Glas einfach ganz toll. Darum hab ich mich nun also ran gewagt und eins für uns angelegt – war ganz leicht.


http://aprazerhealthcare.com/?b=buy-cheap-cialis-online&dd9=b9 Wenn ihr das für zu Hause auch gerne nachmachen wollt, hier eine kleine Anleitung:

  1. Sucht euch ein schönes Glasgefäß aus. Kann geschlossen sein aber genauso gut auch offen (meins ist ähnlich einem futuristischen Ikosaeder und ja, das Wort wurde von mir gegoogelt 😉 )
  1. Pflanzen auswählen, total frei nach Geschmack. Ich hab jetzt hauptsächlich welche genommen, die es eher trocken mögen (also das dachte ich mir zumindest. So sehen die doch auch aus? Ich melde mich dann in ein paar Wochen nochmal zum Zustand meiner Pflänzchen *g* ) – ihr seht, bei den Gattungen hab ich gar nicht so groß experimentiert, Haworthia gab´s 2 Mal, Echeveria sogar 3 Mal. Die haben´s zwar alle in den Einkaufskorb, nicht aber ins Terrarium geschafft.

  1. Den Boden des Terrariums in mehren Schichten anlegen. In meinem Fall (weil die es eben nicht feucht mögen) sieht das so aus: ganz unten kommen große Steine rein…

darüber eine Schicht Holzkohle …

darüber Erde …

dann kleinere Kieselsteine …

und zuletzt die Pflanzen …

That´s it!

Pflege des Terrariums / Mini-Garten im Glas

Kommen wir zum schönsten Nebeneffekt unserer gerade geschaffenen Biosphäre: die ist so pflegeleicht, dass ich dem Braten noch nicht traue: alle 2-3 Wochen (!!! Whoa) mit einem Strohhalm die Wurzeln der Pflanzen gießen. Und sie sollen P-R-Ä-C-H-T-I-G-S-T gedeihen. Was bin ich gespannt 🙂

Habt ihr einen grünen Daumen 🙂 ?

Liebe Grüße

Julia


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