Moin Moin! Ihr habt Teil I verpasst? Dann bitte hier lang 🙂 . Weiter geht´s:

Etappe 4 – vor Fehmarn kommt Kalifornien

Am nächsten Tag ging es mit Sack und Pack wieder ins Auto. Auf zu Oma Fehmarn! Natürlich durfte der obligatorische Stop am Deich, inklusive Schäfchen zählen, nicht fehlen. Jan schaut in Gedanken noch immer seinem Monster-Drive auf dem langen Par 5 hinterher. Was für ne geile Runde! Niki und Mama gucken auf der anderen Seite hinter den Deich.


Haben wir eigentlich einen neuen Schlitten? Nope, leider vorerst nicht. Das ist die freundliche Leihgabe aus Zuffenhausen in Form eines neuen Macan S Diesel (Details findet ihr hier). Porsche mit Diesel ?! Ja! Gibt es häufiger, als man denken würde. Selbst bei Bleifuß fährt man den sehr sparsam so um die 10l.

Trotz der mittleren Motorisierung mit 258 PS geht der Macan S gerade bei niedrigen Drehzahlen gut los und kommt bei sportlichen Landstraßen-Fahrten dynamisch um die Ecke. Dafür sorgt bei unserem Testwagen natürlich auch die optional erhältliche Luftfederung inkl. Porsche Active Suspension Management (PASM). Der Effekt ist eine hohe Spreizung von Fahrkomfort und Fahrdynamik. Auf der Autobahn kommt er mir persönlich etwas zu langsam aus dem Knick, wenn man bei 180 km/h nochmal durchbeschleunigen will. Dafür brüllt er ordentlich und klingt nach viel viel mehr. 😉 Viel geht auch in den Kofferraum. Selbst unsere kleine Familie samt Kinderwagen, Koffer, Golfausrüstung, Tasche mit Spielsachen etc. hat nicht dazu geführt, dass die Rückbank umgeklappt werden musste. Ganz großes plus in puncto Alltagstauglichkeit ! Was mich, auch im Vergleich zu anderen Wagen, sehr beeindruckt hat ist die ausgezeichnete Laufruhe. Selbst bei 230km/h liegt der Macan äußerst souverän und unaufgeregt auf der Bahn. Entspannter Flitzer sozusagen.

So, zurück zu unserem Trip. Bevor es nach Fehmarn ging, wollten wir unbedingt einen Abstecher nach Kalifornien machen. Kalifornien ?! K.A.-L.I…. Kalifornien !!! Ja. Da steht’s. Der Strand und das Licht da sind doch so genial toll. 😉 Beim Blick aufs Navi hatte Jan sich schon kurz gewundert. Aber wird schon stimmen…

Ääääähhhhhhh…. ja. Letztes Mal gab es das ganze Gestrüpp doch noch nicht. Und Winterdienst in Bel Air ??? Mmmmmhh. Klassisch verfahren also. 😉 Nach fünf Minuten hatten wir bereits alles gesehen (off-season) und es konnte weiter gehen.

Endlich auf Fehmarn angekommen, hat Oma Niki dann mit Kassler, Steckrüben und Kartoffeln gezeigt, wie der Norden so isst. Den Abend ließen wir ganz gemütlich mit Traumblick auf die Ostsee ausklingen. „Lage ! Lage ! Lage !“ hieß es hier. Wir hatten uns in eine Ferienwohnung in erster Reihe am Südstrand eingebucht. Niki wurde auch durchweg von umher fahrenden Baggern entertained, die den Strand für die bald ankommenden Touristen präparierten. Perfekte Jahreszeit, so entspannt wäre es in der Hochsaison, wenn man vor lauter Leuten kaum noch Meer sieht 😉 wohl nicht. – Auch hier, Daumen hoch !

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung !

Am nächsten Tag testeten wir Nikis rundum-sorglos-Wetterausrüstung endlich mal ausgiebig auf Tauglichkeit. Im Norden sagt man nicht umsonst: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.“ Und wenn Papa schon ein echter Fischkopp ist…. Na dann mal raus, in die Fluten !

Scheinbar knockt den Lütten die Meeresbrise total aus und wir hatten dementsprechend einen schlafenden kleinen Mann bei unserer großen Inselrundfahrt. Seeluft macht müüüüüde. 😉 . Mama und Papa übrigens auch *g*. Pünktlich zum Mittagessen war er dann wieder da, in alter Frische. Darf doch unsere obligatorische Currywurst im Kap Orth in Orth nicht verpassen. Achtung: Wortspiel!

Verdauungsspaziergang und kurz Zeit für ein Kuschelfoto von Mama und Papa. Und schon läuft unser Kleiner wieder durch die Gegend und hält uns auf Trab.

Is aber auch schön hier. Und so wenig los.

Wenn wir Oma Fehmarn besuchen, ist die Zeit doch immer viel zu schnell rum 🙁 . Am nächsten Tag ging es für uns nämlich zurück nach Hamburg.

Darüber könnt ihr dann in Teil III ausführlich lesen 🙂

Bis dahin alles Liebe

Julia und Jan


Auch an dieser Stelle nochmals vielen Dank an Porsche für die Bereitstellung des fahrbaren Untersatzes 🙂