Sie überkam mich ganz plötzlich, die Lust, auf höchster Frittierstufe zu sündigen und diese Donuts waren für mich deswegen dead on. Ihr müsst entschuldigen, dass ich euch so ein Rezept während der Fastentage schmackhaft mach´, aber ich hab eine ganz passable Erklärung: normalerweise stehe ich mindestens ein Mal während der Faschingszeit in der Küche und backe Krapfen (Berliner, Pfannkuchen, wie auch immer die bei euch heißen). Bis auf dieses Jahr, da hab ich nämlich gefastet. Vorgezogen. Hat besser reingepasst. Also: Fasching war vorbei, die Krapfenzeit damit irgendwie auch, aber nicht dieses Verlangen, in einen Fettkringel zu beißen. Und das war der Startschuss für meine Donuts-Backaktion. Mir schwebte ein delicate light ring of love vor, nicht einfach nur ein Donut.

Damit wir hier zu Hause nicht tagelang ein Sugarhigh erleben (übrigens: the centre of your donut is 100% sugar and fat free :p ), hab ich sie ganz sozial an meine Freundinnen verteilt. Ich kann euch beides nur empfehlen, backen und verschenken 😉


Die Zutaten für den Donuts-Teig

280 ml Milch

50 g Zucker

1 Päckchen Trockenhefe

145 g Butter

2 Eier

600 g Mehl

1/4 TL Salz

1 l Sonnenblumenöl (z.B.)

Die Zutaten für die Donuts-Glasur

1/2 TL Salz

1 Päckchen Vanillezucker (kein Vanillin!)

120 ml kalte Milch

500 g Puderzucker

Backanleitung

Milch etwas erwärmen (nicht heiß werden lassen!), dann den Zucker einrühren und schließlich die Hefe. Beiseite stellen.

Butter in der Mikrowelle oder in einem Topf schmelzen, kurz etwas abkühlen lassen und mit den gut verquirlten Eiern vermischen. In die Küchenmaschine geben und auf mittlerer Stufe verrühren. Hefemischung dazugeben, weiterrühren und dann das Salz und portionsweise das Mehl in die Schüssel geben. Küchenmaschine noch ungefähr 10 Minuten weiterlaufen lassen.

Teig in eine geölte Schüssel geben, mit Klarsichtfolie abdecken und einige Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Auf einer leicht bemehlten Fläche den Teig etwa 1 Zentimeter dick ausrollen und daraus erst große Kreise mit einem Durchmesser von ungefähr 8 cm ausstechen und aus diesen Kreisen nochmals einen kleinen Kreis von ca. 4 cm (wenn ihr keinen Donut-Cutter habt, der nicht unbedingt zum Standardrepertoire einer deutschen Küche gehört). Die Donuts jetzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes und ebenfalls leicht bemehltes Backblech legen, mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort gut eine Stunde gehen lassen.

Öl auf ungefähr 190 Grad erhitzen (mein Thermometer hat glaube ich Niki geklaut. Hab den Holzstäbchen-Trick gemacht, wenn´s blubbert, ist das Öl heiß genug). Donuts von jeder Seite 45 Sekunden frittieren und auf Küchenrolle abtropfen lassen (so gut es geht).

Für die Glasur alle Zutaten vermischen und Donuts nach Belieben darin wenden. Kein Mal, ein Mal, zwei Mal, ganz nach Gusto.

Donuts Frühstück Kaffee

Happy Baking!

Julia

Und wer sich thematisch passend an Cinnamon Rolls versuchen möchte, der muss hier lang 🙂